22. Januar 2010

Zahnspange – zahnarzt würzburg

Liebe Eltern, liebe Kinder,
damit eure kieferorthopädische Behandlung schnell und erfolgreich abgeschlossen werden kann, haben wir hier ein paar Tipps für euch, damit euer Alltag mit der „Zahnspange“ möglichst reibungslos und unkompliziert verläuft:

1.Die Zahnspange möglichst 16 Stunden pro Tag tragen. Ausnahme sind sportliche Aktivitäten jeder Art, da hier eine zu große Gefahr besteht, dass ihr euch mit der Zahnspange verletzt oder dass diese kaputt geht. (Wenn euer Lehrer es erlaubt, könnt ihr die Spange auch während der Schulzeit tragen)

2.Sucht euch einen festen Tag (am besten Freitagabend), an dem ihr alle Schrauben mit dem beiliegenden Instrument einen Anschlag in Pfeilrichtung weiterdreht. So könnt ihr sicher sein, dass immer die gleichen zeitlichen Abstände zwischen den Umdrehungen liegen und ihr das „Weiterdrehen“ nicht vergesst!

3.Die Zahnspange kann mit „Spüli“ oder Flüssigseife am besten sauber gehalten werden. Die Reinigung mit Zahnpasta solltet ihr allerdings vermeiden, da Zahnpasta-Reste die Schrauben der Zahnspange verkleben können.

4.Die Zahnspange mit den Fingern in Position bringen und gleichmäßig andrücken (nicht danach „schnappen“).

5.Der beste Angriffspunkt, um die Spange herauszunehmen, sind die kurzen hinteren Halteelemente (nie am Bogen vorne ziehen, da sich dieser schnell verbiegen kann!)

Das Wichtigste ist, dass ihr eure Zahnspange regelmäßig tragt – dann kann gar nicht schiefgehen!

zahnarzt würzburg, kieferorthopädische Behandlung, zahnarztpraxis würzburg, Zahnspange, zahnarzt Wuerzburg, würzburg Zahnschmerzen, kieferorthopädische Behandlung in Würzburg

Wichtige Informationen nach Zahnentfernungen und Operationen im Mund – zahnarzt würzburg

Liebe Patientin, lieber Patient,
um nach einem chirurgischen Eingriff im Mund unnötige Komplikationen zu vermeiden, sollten Sie folgende Regeln beachten:

  • Fahren Sie nach Möglichkeit in den nächsten Stunden nicht selbst mit dem Auto. Nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel oder lassen Sie sich abholen.
  • Essen Sie erst dann etwas, wenn die Betäubung vollständig abgeklungen ist und schonen Sie beim Essen den Wundbereich. Vermeiden Sie unbedingt Milchprodukte (v.a. Joghurt, Quark, Buttermilch,etc.), da Milcheiweise die Wunde verkleben und Milchsäurebakterien Wundinfektionen auslösen können.
  • Schmerzen in den ersten beiden Tagen sind normal. Bei Bedarf können Sie Schmerzmittel einnehmen, z.B. Ibuprofen. Treten nach 3 Tagen oder später wieder Schmerzen auf, sollten Sie sofort Ihren Zahnarzt aufsuchen.
  • Kühlung verhindert Schwellungen oder vermindert diese. Benutzen Sie dafür nasskalte Waschlappen. Geben Sie Eiswürfel oder Kühlakkus in das zum Kühlen verwendete Wasser, nicht aber direkt auf die Wunde. Sie sollten mindestens drei Stunden kühlen.
  • Reizstoffe sind häufig die Ursache für Komplikationen. Verzichten Sie daher für einige Tage auf Tabak, Alkohol, Kaffee, Tee und Milchprodukte. Auch durch Berührungen mit der Zunge kann die Wunde gereizt und dadurch der Heilungsprozess verzögert werden.
  • Schlafen Sie in den ersten Tagen, sowie bei leichten Nachblutungen mit etwas hochgelagertem Kopf.
  • Körperliche Anstrenungen, wie schwere Arbeit, Sport oder Gartenarbeit sollten Sie in den ersten 3 Tagen vermeiden.
  • Chlorhexidin – Mundspüllösungen verhindern eine Wundinfektion. Verwenden Sie diese nur in Verbindung mit Meridol-Zahnpasta. Meiden Sie den Wundbereich mit der Zahnbürste.
  • Bei Nachblutungen drücken Sie eine Mullkompresse oder ein sauberes Stofftaschentuch auf die Wunde und lassen Sie es für 1-2 Stunden darauf. Sollte die Wunde dann noch bluten, suchen Sie bitte Ihren Zahnarzt auf.

Wir wünschen Ihnen eine gute Heilung!

zahnarzt würzburg, Zahnentfernung, zahnarztpraxis würzburg, Operationen im Mund, zahnarzt Wuerzburg, würzburg Zahnschmerzen, Zahnentfernung in Würzburg

11. Januar 2010

Kinderzahnheilkunde – Zahnärzte in Würzburg

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 13:13

Der Grundstein für gesunde Zähne wird bereits während der Schwangerschaft der Mutter gelegt. Deshalb sollte die werdende Mutter regelmäßig die zahnärztlichen Kontrolltermine wahrnehmen, damit  Erkrankungen wie Parodontitis oder Karies rechtzeitig erkannt und behandelt werden können. Andernfalls besteht die Gefahr, dass schädliche Bakterien über die Mutter an das ungeborene Kind weitergegeben werden.

1. Der Durchbruch der Milchzähne und die erste Zahnpflege

In den ersten Lebensmonaten sollte es zudem vermieden werden, den Schnuller oder Löffel des Säuglings  abzulecken, da so ebenfalls Mundhöhlenbakterien übertragen werden können.
Bereits bei der Geburt des Kindes sind alle 20 Zähne im Kiefer voll ausgebildet. Der Durchbruch der ersten Milchzähne beginnt ungefähr ab dem 4. Lebensmonat. Nach und nach brechen dann die unteren und oberen Schneidezähne, die ersten Milchbackenzähne, die Eckzähne und zum Schluss dann die zweiten Milchbackenzähne durch, so dass mit dem Beginn des dritten Lebensjahres alle Milchzähne vorhanden sind. Da dieser Prozess oft von Schmerzen begleitet sein kann, sind das Auftragen eines kühlenden Gels, eine Zahnfleischmassage oder der Gebrauch eines Beißrings sehr hilfreich, um diese zu lindern. Nach Absprache mit dem Kinder- oder Zahnarzt können Kindern ab dem ersten Lebensjahr auch schmerzlindernde Arzneimittel verschrieben werden.

Da die Milchzähne eine wichtige Vorassetzung für gesunde bleibende Zähne darstellen, sollten sie möglichst bis zum natürlich auftretenden Zahnwechsel gesund erhalten werden. Denn sie sind nicht nur für das Kauen und Abbeißen, sondern auch für die Lautbildung und als Platzhalter für die bleibenden Zähne, die ab dem 6. Lebensjahr durchbrechen, von Bedeutung. Müssen Milchzähne verfrüht aufgrund von Karies oder anderen Entzündungen extrahiert werden, so kommt es zu Unregelmäßigkeiten beim Zahnwechsel, was das Risiko von Fehlstellungen bei den bleibenden Zähnen erhöht und so häufig eine kieferorthopädische Behandlung nach sich zieht.

2. Kariesvorbeugung

a) durch die Verwendung von Flouriden

Durch zuckerarme Ernährung, regelmäßige und gründliche Zahnpflege, sowie halbjährliche Kontrolluntersuchungen bei Ihrem Hauszahnarzt können sowohl die Milch- als auch die ersten bleibenden Zähne erfolgreich vor Karies geschützt werden. Einen weiteren wirksamen Schutz bieten Flouride. Sie kommen sowohl im Trinkwasser als auch in unserer Nahrung vor, reduzieren die Produktion von Säuren und sorgen für eine Einlagerung wichtiger Mineralien in die äußerste Schicht des Zahnes, den Zahnschmelz. Deshalb ist es sehr wichtig, flouridiertes Speisesalz und flouridhaltige Kinderzahnpasten zu verwenden. Da eine Überdosierung von Flourid vorkommen kann, sollten Sie mit ihrem Zahnarzt alle Fluoridquellen (evtl. zusätzliche Einnahme von Flouretten,…) besprechen.

b) durch eine zahngesunde Ernährung

Ein weiterer wichtiger Pfeiler für gesunde Zähne ist die richtige Ernährung Ihres Kindes. Denn nicht nur eine zucker-, sondern auch eine säurearme Ernährung helfen vor schädlichen Angriffen  auf den Zahnschmelz und beugen damit der Kariesentstehung und -ausbreitung vor. Deshalb sollten Sie bei den Mahlzeiten Ihres Kindes darauf achten, dass diese viel Getreide, Obst und Gemüse enthalten. Als ideale Getränke eignen sich Wasser und ungesüßte Kräuter- und Früchtetees.
Reine Fruchtsäfte enthalten zwar sehr viele Vitamine, sollten jedoch aufgrund ihres relativ hohen Zucker-und Säureanteils nur zu den Mahlzeiten getrunken werden. Brausen, Colagetränke und Limonaden sollten vielmehr nur in Ausnahmefällen Verwendung finden, da sie sehr viel Zucker enthalten und somit die Wahrscheinlichkeit für eine Schädigung des Zahnschmelzes erhöhen.  Auf Milchprodukte dagegen sollte gerade in den Wachstumsphasen Ihres Kindes nicht verzichtet werden, da diese durch ihre hohe Konzentration an Kalzium Knochen und Zähne stärken.
Auf den häufigen Konsum von fett- und zuckerhaltigen Lebensmitteln sollte jedoch v.a. zwischen den Mahlzeiten verzichtet werden. Denn gerade bei der Zuckeraufnahme spielt nicht nur die Menge eine Rolle bei der Kariesentstehung, sondern auch die Häufigkeit. Wird zwischen den Mahlzeiten eine gewisse Zeitspanne nicht eingehalten, so kann sich der Schmelz nicht mehr vollständig regenerieren und Karies entsteht.

Achten Sie außerdem auf versteckte „Zuckerquellen“, die z.B. in Ketchup, Senf, Joghurt, Bananen, Trockenfrüchten, Müsliriegeln und vielen Getränken enthalten sind.
Kinder müssen jedoch nicht auf Süßigkeiten verzichten, denn es gibt sowohl bei Schokolade als auch bei Bonbons und Co. die zahnfreundliche Variante (gekennzeichnet durch das Zahnmännchen), die bis zu einer halben Stunde nach deren Verzehr keine Säureschub auslösen.

kinderzahnheilkunde

Kleinkindern sollte spätestens nach dem 9. Lebensmonat die Nuckelflasche  abgewöhnt werden, da ein „Dauergebrauch“ von gesüßten Getränken die sogenannte frühe „Nuckelflaschenkaries“ verursacht. Besonders häufig davon betroffen sind die oberen Schneidezähne, deren Zerstörung häufig erst dann auffällt, wenn diese aufgrund des starken Substanzverlustes abbrechen. Deshalb ist es optimal, dass anstatt süßer Getränke stilles Wasser oder ungesüßte Kräutertees zu den Mahlzeiten gegeben werden.

c)durch die richtige Mundhygiene

Kinder schauen sich die Zahnpflege von ihren Eltern ab. Deshalb ist es sehr wichtig, dass diese eine Vorbildfunktion übernehmen und ihren Nachwuchs rechtzeitig mit dem richtigen Gebrauch der Zahnbürste vertraut machen. Da die Zahnpflege bereits mit dem Durchbruch des ersten Milchzahnes beginnt, ist es für die Eltern unerlässlich nach jeder Mahlzeit Zähne und Zahnfleisch zunächst mit einem Wattestäbchen, später mit einer Kinderzahnbürste zu reinigen. Schon früh sollte   das tägliche dreiminütige Zähneputzen zum Tagesablauf dazugehören (mindestens zweimal täglich). Neben einer Hand- oder elektrischen Kinderzahnbürste (Bürstenkopf alle sechs Wochen auswechseln), sollte eine spezielle Kinderzahnpasta Verwendung finden, die einen milderen Geschmack und einen geringeren Flouridanteil als Erwachsenenzahnpasten enthält (bis zwei Jahre: 500ppm Flourid, bis zum sechsten Lj. 1000 ppm Flourid, ab dem sechsten Lj. 1450 ppm Flourid).

Die richtige Zahnputztechnik für Kinder:
Kinderzähne sollten nach der KAI-Systematik geputzt werden, d.h. es werden zunächst die Kauflächen, dann die Außenflächen und abschließend die Innenflächen der Zähne geputzt. Durch die gleiche Reihenfolge prägen sich die Kinder den Ablauf schnell ein und die Wahrscheinlichkeit, etwas zu vergessen, wird deutlich verringert. Außerdem sollte erst der Oberkiefer, dann der Unterkiefer geputzt werden. Auf den Außenflächen der Zähne sollten die Kinder Kreise malen, die Innenflächen müssen vielmehr „ausgewischt“ werden. Abschließend wird der Mund gut ausgespült und die Zahnbürste ebenfalls gereinigt, getrocknet und mit dem Kopf nach oben in einen Becher gestellt.

kinderzahnheilkunde

d) durch regelmäßige Zahnarztbesuche

Mit dem Durchbruch des ersten Milchzahnes beginnt nicht nur die häusliche Mundhygiene, sondern  auch der regelmäßig halbjährliche Zahnarztbesuch, bei dem alle Fragen zu Zahnpflege, Ernährung und Co. beantwortet und erläutert werden. Das Kind soll sich rechtzeitig an die Atmosphäre in einer Zahnarztpraxis gewöhnen, damit von Anfang an keine Ängste entstehen und bereits zu Beginn ein Vertrauensverhältnis zwischen Zahnarzt und dem kleinen Patienten aufgebaut wird. Ab dem sechsten Lebensjahr und dem Beginn der Zahnwechselphase  werden – neben der Kontrolle von Zahn-und Gebissentwicklung – die Zähne zusätzlich flouridiert und die ersten bleibenden Backenzähne versiegelt.  Außerdem wird eine regelmäßige Putzkontrolle durchgeführt, da das Kind mit Erreichen des Schulalters sich selbst regelmäßig die Zähne putzen sollte. Eventuelle Schwachstellen werden aufgezeigt und das Kind zu einer effektiveren Mundhygiene motiviert. Ab dem zehnten Lebensjahr wird Ihr Kind dann in den Gebrauch  der Zahnseide für die Reinigung der Zahnzwischenräume eingeführt.

kinderzahnheilkunde

zahnarzt würzburg, zahnheilkunde, zahnarztpraxis würzburg, zahnarzt axel lorke, zahnarzt Wuerzburg, würzburg Zahnheilkunde
Implantologie in würzburg, Kinderzahnheilkunde in Würzburg

Powered by WordPress ( WordPress Deutschland )