11. Januar 2010

Kinderzahnheilkunde – Zahnärzte in Würzburg

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 13:13

Der Grundstein für gesunde Zähne wird bereits während der Schwangerschaft der Mutter gelegt. Deshalb sollte die werdende Mutter regelmäßig die zahnärztlichen Kontrolltermine wahrnehmen, damit  Erkrankungen wie Parodontitis oder Karies rechtzeitig erkannt und behandelt werden können. Andernfalls besteht die Gefahr, dass schädliche Bakterien über die Mutter an das ungeborene Kind weitergegeben werden.

1. Der Durchbruch der Milchzähne und die erste Zahnpflege

In den ersten Lebensmonaten sollte es zudem vermieden werden, den Schnuller oder Löffel des Säuglings  abzulecken, da so ebenfalls Mundhöhlenbakterien übertragen werden können.
Bereits bei der Geburt des Kindes sind alle 20 Zähne im Kiefer voll ausgebildet. Der Durchbruch der ersten Milchzähne beginnt ungefähr ab dem 4. Lebensmonat. Nach und nach brechen dann die unteren und oberen Schneidezähne, die ersten Milchbackenzähne, die Eckzähne und zum Schluss dann die zweiten Milchbackenzähne durch, so dass mit dem Beginn des dritten Lebensjahres alle Milchzähne vorhanden sind. Da dieser Prozess oft von Schmerzen begleitet sein kann, sind das Auftragen eines kühlenden Gels, eine Zahnfleischmassage oder der Gebrauch eines Beißrings sehr hilfreich, um diese zu lindern. Nach Absprache mit dem Kinder- oder Zahnarzt können Kindern ab dem ersten Lebensjahr auch schmerzlindernde Arzneimittel verschrieben werden.

Da die Milchzähne eine wichtige Vorassetzung für gesunde bleibende Zähne darstellen, sollten sie möglichst bis zum natürlich auftretenden Zahnwechsel gesund erhalten werden. Denn sie sind nicht nur für das Kauen und Abbeißen, sondern auch für die Lautbildung und als Platzhalter für die bleibenden Zähne, die ab dem 6. Lebensjahr durchbrechen, von Bedeutung. Müssen Milchzähne verfrüht aufgrund von Karies oder anderen Entzündungen extrahiert werden, so kommt es zu Unregelmäßigkeiten beim Zahnwechsel, was das Risiko von Fehlstellungen bei den bleibenden Zähnen erhöht und so häufig eine kieferorthopädische Behandlung nach sich zieht.

2. Kariesvorbeugung

a) durch die Verwendung von Flouriden

Durch zuckerarme Ernährung, regelmäßige und gründliche Zahnpflege, sowie halbjährliche Kontrolluntersuchungen bei Ihrem Hauszahnarzt können sowohl die Milch- als auch die ersten bleibenden Zähne erfolgreich vor Karies geschützt werden. Einen weiteren wirksamen Schutz bieten Flouride. Sie kommen sowohl im Trinkwasser als auch in unserer Nahrung vor, reduzieren die Produktion von Säuren und sorgen für eine Einlagerung wichtiger Mineralien in die äußerste Schicht des Zahnes, den Zahnschmelz. Deshalb ist es sehr wichtig, flouridiertes Speisesalz und flouridhaltige Kinderzahnpasten zu verwenden. Da eine Überdosierung von Flourid vorkommen kann, sollten Sie mit ihrem Zahnarzt alle Fluoridquellen (evtl. zusätzliche Einnahme von Flouretten,…) besprechen.

b) durch eine zahngesunde Ernährung

Ein weiterer wichtiger Pfeiler für gesunde Zähne ist die richtige Ernährung Ihres Kindes. Denn nicht nur eine zucker-, sondern auch eine säurearme Ernährung helfen vor schädlichen Angriffen  auf den Zahnschmelz und beugen damit der Kariesentstehung und -ausbreitung vor. Deshalb sollten Sie bei den Mahlzeiten Ihres Kindes darauf achten, dass diese viel Getreide, Obst und Gemüse enthalten. Als ideale Getränke eignen sich Wasser und ungesüßte Kräuter- und Früchtetees.
Reine Fruchtsäfte enthalten zwar sehr viele Vitamine, sollten jedoch aufgrund ihres relativ hohen Zucker-und Säureanteils nur zu den Mahlzeiten getrunken werden. Brausen, Colagetränke und Limonaden sollten vielmehr nur in Ausnahmefällen Verwendung finden, da sie sehr viel Zucker enthalten und somit die Wahrscheinlichkeit für eine Schädigung des Zahnschmelzes erhöhen.  Auf Milchprodukte dagegen sollte gerade in den Wachstumsphasen Ihres Kindes nicht verzichtet werden, da diese durch ihre hohe Konzentration an Kalzium Knochen und Zähne stärken.
Auf den häufigen Konsum von fett- und zuckerhaltigen Lebensmitteln sollte jedoch v.a. zwischen den Mahlzeiten verzichtet werden. Denn gerade bei der Zuckeraufnahme spielt nicht nur die Menge eine Rolle bei der Kariesentstehung, sondern auch die Häufigkeit. Wird zwischen den Mahlzeiten eine gewisse Zeitspanne nicht eingehalten, so kann sich der Schmelz nicht mehr vollständig regenerieren und Karies entsteht.

Achten Sie außerdem auf versteckte „Zuckerquellen“, die z.B. in Ketchup, Senf, Joghurt, Bananen, Trockenfrüchten, Müsliriegeln und vielen Getränken enthalten sind.
Kinder müssen jedoch nicht auf Süßigkeiten verzichten, denn es gibt sowohl bei Schokolade als auch bei Bonbons und Co. die zahnfreundliche Variante (gekennzeichnet durch das Zahnmännchen), die bis zu einer halben Stunde nach deren Verzehr keine Säureschub auslösen.

kinderzahnheilkunde

Kleinkindern sollte spätestens nach dem 9. Lebensmonat die Nuckelflasche  abgewöhnt werden, da ein „Dauergebrauch“ von gesüßten Getränken die sogenannte frühe „Nuckelflaschenkaries“ verursacht. Besonders häufig davon betroffen sind die oberen Schneidezähne, deren Zerstörung häufig erst dann auffällt, wenn diese aufgrund des starken Substanzverlustes abbrechen. Deshalb ist es optimal, dass anstatt süßer Getränke stilles Wasser oder ungesüßte Kräutertees zu den Mahlzeiten gegeben werden.

c)durch die richtige Mundhygiene

Kinder schauen sich die Zahnpflege von ihren Eltern ab. Deshalb ist es sehr wichtig, dass diese eine Vorbildfunktion übernehmen und ihren Nachwuchs rechtzeitig mit dem richtigen Gebrauch der Zahnbürste vertraut machen. Da die Zahnpflege bereits mit dem Durchbruch des ersten Milchzahnes beginnt, ist es für die Eltern unerlässlich nach jeder Mahlzeit Zähne und Zahnfleisch zunächst mit einem Wattestäbchen, später mit einer Kinderzahnbürste zu reinigen. Schon früh sollte   das tägliche dreiminütige Zähneputzen zum Tagesablauf dazugehören (mindestens zweimal täglich). Neben einer Hand- oder elektrischen Kinderzahnbürste (Bürstenkopf alle sechs Wochen auswechseln), sollte eine spezielle Kinderzahnpasta Verwendung finden, die einen milderen Geschmack und einen geringeren Flouridanteil als Erwachsenenzahnpasten enthält (bis zwei Jahre: 500ppm Flourid, bis zum sechsten Lj. 1000 ppm Flourid, ab dem sechsten Lj. 1450 ppm Flourid).

Die richtige Zahnputztechnik für Kinder:
Kinderzähne sollten nach der KAI-Systematik geputzt werden, d.h. es werden zunächst die Kauflächen, dann die Außenflächen und abschließend die Innenflächen der Zähne geputzt. Durch die gleiche Reihenfolge prägen sich die Kinder den Ablauf schnell ein und die Wahrscheinlichkeit, etwas zu vergessen, wird deutlich verringert. Außerdem sollte erst der Oberkiefer, dann der Unterkiefer geputzt werden. Auf den Außenflächen der Zähne sollten die Kinder Kreise malen, die Innenflächen müssen vielmehr „ausgewischt“ werden. Abschließend wird der Mund gut ausgespült und die Zahnbürste ebenfalls gereinigt, getrocknet und mit dem Kopf nach oben in einen Becher gestellt.

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d) durch regelmäßige Zahnarztbesuche

Mit dem Durchbruch des ersten Milchzahnes beginnt nicht nur die häusliche Mundhygiene, sondern  auch der regelmäßig halbjährliche Zahnarztbesuch, bei dem alle Fragen zu Zahnpflege, Ernährung und Co. beantwortet und erläutert werden. Das Kind soll sich rechtzeitig an die Atmosphäre in einer Zahnarztpraxis gewöhnen, damit von Anfang an keine Ängste entstehen und bereits zu Beginn ein Vertrauensverhältnis zwischen Zahnarzt und dem kleinen Patienten aufgebaut wird. Ab dem sechsten Lebensjahr und dem Beginn der Zahnwechselphase  werden – neben der Kontrolle von Zahn-und Gebissentwicklung – die Zähne zusätzlich flouridiert und die ersten bleibenden Backenzähne versiegelt.  Außerdem wird eine regelmäßige Putzkontrolle durchgeführt, da das Kind mit Erreichen des Schulalters sich selbst regelmäßig die Zähne putzen sollte. Eventuelle Schwachstellen werden aufgezeigt und das Kind zu einer effektiveren Mundhygiene motiviert. Ab dem zehnten Lebensjahr wird Ihr Kind dann in den Gebrauch  der Zahnseide für die Reinigung der Zahnzwischenräume eingeführt.

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16. Dezember 2009

Die Parodontitis-Therapie – Zahnarzt Würzburg

Abgelegt unter: Zahnarzt Würzburg Axel Lorke — admin @ 09:49

Hinter dem Begriff Parodontitis verbirgt sich eine Entzündung des Zahnhalteapparates, d.h. die Fasern, die den Zahn im Kieferknochen festhalten und ernähren, werden zerstört. An dieser Erkrankung leiden mittlerweile  neun von zehn Bundesbürgern an mindestens einem Zahn.
Eine chron. Entzündung des Zahnhalteapparates kann sich – wenn diese unbehandelt bleibt – negativ auf Allgemeinerkrankungen, wie Herz-Kreislauf- Erkrankungen (Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall) oder Typ-2-Diabetes auswirken.
Außerdem kann  das Risiko für eine Frühgeburt in der Schwangerschaft erhöht werden. Die Parodontitis ist also keine auf den Mund beschränkte Erkrankung, sondern kann zum Gesundheitsrisiko für den ganzen Körper werden.
Wichtig ist die rechtzeitige Behandlung der Parodontitis! Findet diese nicht statt, so  kann dies am Ende zu einem Verlust eigentlich gesunder Zähne führen, was durch  eine relativ einfach durchzuführende Therapie vermieden werden kann.
Die Ursachen der Parodontitis
In Mundhöhle und Rachenraum existieren mehr als 600 verschiedene Bakterienarten. Diese Bakterien schließen sich – wenn sie nicht regelmäßig entfernt werden- zu einem Biofilm (Zahnbelag) auf der Zahnoberfläche zusammen, dessen Giftstoffe anschließend in das Zahnfleischgewebe eindringen. Infolgedessen reagiert die körpereigene Abwehr auf diesen bakteriellen Angriff mit einer Entzündung.
Zu einer Parodontitis kommt es erst dann, wenn diese Entzündung schließlich den Kieferknochen erreicht hat und damit die  Fasern zerstört, die den Zahn im Knochenfach festhalten. Tiefe Zahnfleischtaschen bilden sich und stellen nun einen idealen Ort für das Wachstum der Bakterien dar.
Durch ihre anatomische Lage sind die Zähne die ideale Eintrittspforte für das Eindringen von Keimen in den Körper, und so führt jede kleine Schwäche in den natürlichen Abwehrmechanismen zu einem starken Wachstumsanstieg der Bakterien und damit zu einer verstärkten Entzündungsreaktion.

Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen:
Diabetes mellitus, Rauchen, psychischer Stress, Übergewicht, Mangel-bzw. Fehlernährung, mangelhafte Mundhygiene, sowie hormonelle Veränderungen

Die Symptome der Parodontitis

Obwohl eine fortschreitende Parodontitis meist über einen längeren Zeitraum  völlig schmerzlos bleibt, weisen dennoch einige Symptome  auf eine Erkrankung des Zahnhalteapparates hin:
geschwollenes und gerötetes Zahnfleisch
Zahnfleischbluten
Zahnfleischrückgang (die Folge sind oft schmerzempfindliche Zahnhälse)
ein unangenehmer Geschmack im Mund oder Mundgeruch, der über längere Zeit andauert
Austritt von Eiter aus den Zahnfleischtaschen
Lockere oder verlängert erscheinende Zähne

Die Behandlung der Parodontitis
Die systematische Parodontaltherapie ist in verschiedene Abschnitte gegliedert:
Den Start in die Therapie stellt die  Intitial- oder Hygienephase dar, bei der in einer professionellen Zahnreinigung (PZR) eine gründliche Vorreinigung durchgeführt und der Patient über eine korrekte Durchführung der häuslichen Mundhygiene aufgeklärt wird. Nach dieser Vorbehandlung bemerken die meisten betroffenen Patienten bereits einen deutlich  sichtbaren Rückgang der Zahnfleischentzündung.
Erst an diesen wichtigen ersten Schritt schließt sich die eigentliche Parodontal-Therapie an: Hier werden zunächst alle betroffenen Zähne lokal betäubt, damit im Folgenden eine komplette Entfernung der für die Erkrankung verantwortlichen Bakterien aus den Zahnfleischtaschen stattfinden kann. Hierzu werden spezielle Handinstrumente oder maschinelle Ultraschallreinigungsgeräte verwendet. Diese Therapie ist in den meisten Fällen ausreichend, um die Entzündung einzudämmen oder sogar ganz zu hemmen. Bei schwierigen oder aggressiv verlaufenden Fällen bietet sich die zusätzliche Gabe spezieller Antibiotika an.
Ist ein Patient an Parodontitis erkrankt, so hat er meistens lebenslang eine erhöhte Anfälligkeit für bakterielle Entzündungen. Aus diesem Grund muss einer Parodontaltherapie eine regelmäßige Nachsorge-und Erhaltungstherapie folgen.
Je nach Erkrankungsgrad wird anfänglich zu zwei bis vier zahnärztlichen Kontrollterminen im Jahr geraten, bei denen die Zahnfleischtaschen und der Entzündungszustand des Zahnfleisches kontrolliert, sowie erneut die Beläge aus den Zahnfleischtaschen bei einer professionellen Zahnreinigung (PZR) entfernt werden

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Kiefergelenkbehandlung – Zahnarzt Würzburg

Abgelegt unter: Zahnarzt Würzburg Axel Lorke — admin @ 09:47

Symptome, wie Schmerzen der Kiefermuskulatur oder des Kiefergelenks, eingeschränkte Beweglichkeit des Kiefers, Zähneknirschen und dadurch verursachte Abnützungen, sowie Gesichts- oder Kopfschmerzen können erfolgreich mit einer Kieferbehandlung bekämpft werden. Solche Symptome können durch Zahnlücken, schlechte Kronen oder Prothesen, Zahnfehlstellungen oder auch Stress verursacht werden.

In der Kiefergelenkbehandlung wird das Kiefergelenk entspannt. Um eine Kiefergelenkbehandlung möglichst effizient zu gestalten ist eine umfassende Diagnostik unerlässlich. Das Kiefergelenk kann mithilfe einer Aufbissschiene, Physiotherapie oder auch medikamentös behandelt werden. Die Kiefergelenkbehandlung ist je nach Problemstellung unterschiedlich.

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Implantologie – Würzburg Zahnarztpraxen

Abgelegt unter: Zahnarzt Würzburg Axel Lorke — admin @ 09:47

In den letzten Jahren hatte auch die zahnärztliche Chirurgie große Fortschritte zu verzeichnen. Insbesondere die Implantologie, die lange Zeit ein sehr exklusives Verfahren darstellte und damit nur wenigen Patienten zugänglich war, kann nun einem sehr breiten Patientenkollektiv angeboten werden. Die daraus resultierenden erweiterten Möglichkeiten in der hochwertigen Prothetik stellen den Zahnarzt vor neue Herausforderungen und bieten dem Patienten neue Wege zur mehr Komfort, besserer Funktionalität und höherer Ästhetik. .

Unter Implantologie versteht man die  Einpflanzung einer künstlichen Zahnwurzel. Dabei ersetzt das Implantat den fehlenden Zahn ohne benachbarte Zähne zu beschädigen. Somit ist die Implantation in vielen Fällen eine sinnvolle Alternative zu einer Lückenversorgung mit konventionellen Kronen oder Brücken.
Da Implantate zu einem großen Prozentsatz aus Keramik oder Titan bestehen, sind sie sehr verträglich und stellen so einen zu den natürlichen Zähnen gleichwertigen Ersatz dar.
Eine besondere Bedeutung gewinnt die Implantologie bei  älteren Patienten, da die Implantate eine sichere Basis für abnehmbare Zahnprothesen darstellen können. Sobald ein Implantat in den Kieferknochen eingepflanzt wird, wird die Atrophie der Knochenmasse im Kiefer gestoppt. Wird eine Prothese von einem oder mehreren Implantaten gehalten, so garantiert dies ein kräftigeres Zubeißen und einen sicheren Halt.
Eine wichtige und unverzichtbare Voraussetzung für das Einsetzen eines Implantates sind eine gute Mundhygiene und  regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen durch den Zahnarzt. Nur so kann der dauerhafte Erfolg der Implantation gewährleistet und eventuelle Risikofaktoren rechtzeitig behoben werden.

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8. Dezember 2009

Prophylaxe und Professionelle Zahnreinigung (PZR) – Zahnarzt in Würzburg

Abgelegt unter: Zahnarzt Würzburg Axel Lorke — admin @ 12:02

Regelmäßige Kontrolltermine bei Ihrem Zahnarzt  sind sehr wichtig, um die Entstehung von Karies und Zahnfleischerkrankungen rechtzeitig zu erkennen und therapieren zu können. Dazu gehört sowohl die röntgenologische Kontrolle Ihrer Füllungen, Kronen und Brücken, als auch die Tiefenmessung der Zahnfleischtaschen (PSI). Außerdem übernimmt Ihre Krankenkasse einmal jährlich die Entfernung des über dem Zahnfleisch befindlichen Zahnsteins.
Die tägliche Zahnpflege ist unerlässlich, um die Gesundheit  und das natürliche Weiß der Zähne zu erhalten. Hierbei wird regelmäßig  ein großer Teil des Zahnbelags (Plaque) entfernt. So werden die Zähne bereits effektiv vor Bakterien geschützt, die den Zahnschmelz angreifen und somit Karies verursachen und die sich am Zahnhals ansiedeln und so zu Zahnfleischentzündungen führen.

Eine ergänzende sinnvolle Maßnahme, um Ihre Zähne langfristig gesund und schön zu erhalten, ist die Professionelle Zahnreinigung (PZR). Vielen Patienten ist bekannt, dass es die Möglichkeit einer gründlichen Zahnreinigung beim Zahnarzt durch die Prophylaxehelferin gibt. Jedoch kommen auch viele Fragen auf, wenn es darum geht, was bei einer PZR tatsächlich im einzelnen gemacht wird und welche Vorteile sich gegenüber der „normalen“ Zahnpflege bieten. Denn neben der vollständigen Plaqueentfernung, werden sowohl die Zahnzwischenräume  als auch die Zahnfleischtaschen gründlich gereinigt und ein sehr großer Teil der für die Zahngesundheit gefährlichen Bakterien entfernt. Dies wird mit Ultaschall und ergänzend mit Handinstrumenten durchgeführt.
Anschließend werden mit einem feinen Pulver (Airflow) evtl. vorhandene Verfärbungen auf den Zahnoberflächen entfernt und diese geglättet. Eine abschließende gründliche Politur mit einer flouridhaltigen Polierpaste vervollständigt die Professionelle Zahnreinigung, schützt und versiegelt die Zahnoberflächen und verzögert die Anlagerung neuen Zahnsteins.

Empfehlenswert ist ein Zeitraum von ca. einem halben Jahr zwischen den einzelnen Reinigungsterminen. Dieser ist jedoch auch abhängig von den Taschentiefen, der Anfälligkeit des Patienten, neuen Zahnstein zu bilden und weiteren Faktoren, wie Zahnfleischbluten, evtl. überhängenden Restaurationen im Mund (Kronen und Brücken mit überstehenden Rändern), verschachtelten Zahnstellungen, etc.
Wichtig ist außerdem die Durchführung einer PZR vor einer Zahnfleischbehandlung (Parodontitis-Therapie), sowie vor der Durchführung prothetischer Maßnahmen, damit diese anschließend erfolgreich verlaufen können.

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Ästhetische Zahnheilkunde – Zahnarztpraxis in Würzburg

Abgelegt unter: Zahnarzt Würzburg Axel Lorke — admin @ 12:00

In den letzten Jahren ist neben der Gesunderhaltung der Zähne immer mehr auch die Erhaltung des ästhetischen und natürlichen Erscheinungsbildes v.a. der Frontzähne in den Vordergrund getreten. Ein schönes weißes Lächeln wirkt sehr anziehend und verhilft zu Selbstbewusstsein. Natürlich darf hierbei auch nicht die funktionelle Seite der Zähne außer Acht gelassen werden, denn diese sind ein wichtiger Bestandteil beim Verdauungsprozess und haben entscheidenden Anteil an der Wort- und Sprachbildung.

Die Zahnheilkunde ermöglicht es, die Zähne schön und gesund zu erhalten. Durch die ständige Weiterentwicklung der Materialien (bezüglich Haltbarkeit, Ästhetik, etc.) können heute bereits mit einem minimalen Verlust an gesunder Zahnsubstanz optimale ästhetische Ergebnisse erzielt werden. Wo früher aufgrund großer Defekte im Frontzahnbereich  zu Kronen geraten wurde, können die Zähne seit einiger Zeit mit sogenannten Composites, einer Mischung aus Kunststoff und Keramik, wieder aufgebaut werden. Diese sind in unterschiedlichen Zahnfarben erhältlich und können so individuell an Ihre persönlichen Zähne angepasst werden.

Sollen z.B. größere Zahnzwischenräume geschlossen werden, ist eine Zahnverlängerung oder eine komplette Veränderung des Frontzahnprofils erwünscht, so kann man auf Veneers  zurückgreifen. Dies sind Haftschalen, die aus hauchdünner Spezialkeramik bestehen und so nur eine minimale Abtragung der eigenen Zahnsubstanz erfordern    . Zudem sind Veneers sehr stabil und haben – wenn sie genau angepasst sind und gut gepflegt werden – eine Haltbarkeit, die mit derjenigen von Kronen vergleichbar ist.

Für den Seitenzahnbereich haben sich die oben genannten Materialien ebenfalls etabliert: Neben den Composites, die direkt im Mund verarbeitet werden können oder indirekt im Zahnlabor Verwendung finden, ist die Keramik auch ein beliebter Werkstoff geworden. In Form von Inlays und Teilkronen stellen sie  aus ästhetischer und funktioneller Sicht sehr hochwertige Materialien dar und werden gerne im sichtbaren Seitenzahnbereich eingesetzt. Da sie speziell mit dem Zahn verklebt werden, haben sie eine lange Lebensdauer und sind zudem noch sehr verträglich.

Da jeder Patient seine eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Ansprüche an sein Äußeres und damit auch das seiner Zähne hat, beraten wir Sie gerne jederzeit individuell und persönlich!

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2. Dezember 2009

Zähneknirschen (Bruxismus) – ein aktuelles Problem in der heutigen Gesellschaft – Zahnarzt Würzburg

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 10:01

Stress in Beruf und Familie wird heute von vielen Menschen über die Zähne „abgearbeitet“. Viele nehmen dies anfänglich gar nicht bewusst wahr. Sie wachen mit verspannter Gesichts-und Kaumuskulatur auf oder haben ein Druckgefühl im Kiefergelenk – diese Symptome verschwinden aber am Wochenende wieder und so werden die Symptome zwar bemerkt, aber nicht nach der Ursache geforscht. Oft sind Ehepartner oder Freunde die ersten, die den Betroffenen darauf ansprechen, wie sehr er die Nacht über „gearbeitet“ hat, weil sie eventuell sogar davon wach geworden sind.

Woher kommt dieses Phänomen des Zähneknirschens?
Schon seit Urzeiten war unser Körper darauf eingestellt, in Stresssituationen mit steigendem Adrenalinspiegel, erhöhter Atmungsaktivität und Herzfrequenz, als auch mit gesteigertem Muskeltonus und einer Blutdrucksteigerung, um rechtzeitig die Flucht ergreifen zu können oder sich dem Gegner im Kampf zu stellen. Diese Entladung der Anspannung in körperliche Aktivität findet heute jedoch bei vielen Menschen auf anderen Wegen statt. Sie pressen die Zahnreihen aufeinander, spannen ihre Kaumuskulatur an und üben nicht selten einen Kaudruck von bis zu 80 Kilogramm auf die Zahnreihen aus.

Welche Folgen hat das Zähneknirschen?
Dies bleibt natürlich nicht ohne Folgen: Anfängliche Schlifffacetten auf den Zähnen vom nächtlichen Reiben werden meist gar nicht wahrgenommen. Kommt es jedoch zu einer stärkeren Abnutzung der Zähne oder fallen erste Schädigungen des Zahnhalteapparates, sowie Kiefergelenks-oder Nervenschmerzen auf, so sollte man dies nicht auf sich beruhen lassen, sondern sich vertrauensvoll an seinen Zahnarzt wenden. Denn Zähneknirschen- oder Pressen (Bruxismus) kann auch Kopf-oder Gesichtsschmerzen zur Folge haben und muss seine Ursache nicht unbedingt im täglichen Stress haben. Denn Auslöser können auch Zahnfehlstellungen, zu hohe Füllungen oderKieferfehlstellungen sein. Ist dies der Fall, so kann eine leichte Korrektur dieses Ungleichgewichtes schon Linderung verschaffen.

Was kann man dagegen tun?
zaehneknirschen
Eine weitere sehr hilfreiche Maßnahme ist die Anfertigung einer Aufbissschiene, welche die Zähne vor weiterem Verschleiß schützt, eventuelle Kieferfehlstellungen reguliert und eine Schonung des Kiefergelenkes herbeiführt.
zaehneknirschen
Lockerungsübungen für die Kaumuskulatur helfen ebenfalls, beseitigen jedoch nicht die Ursache, die oft in einer mangelnden Stressbewältigung liegt. Strategien wie autogenes Training, Mediation, Yoga und ähnliche Entspannungstechniken helfen auf Stress entspannter zu reagieren und Gelassenheit zu bewahren.

Ein sicheres Zeichen für vollkommene Entspannung: Unsere Zahnreihen berühren sich nicht, die Muskulatur ist locker und entspannt!

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Die Wurzelkanalbehandlung – Zahnarzt Würzburg

Abgelegt unter: Zahnarzt Würzburg Axel Lorke — admin @ 09:57

1. Allgemeine Informationen

Bei einer Wurzelbehandlung wird das entzündete oder abgestorbene Zahnmark (Zahnpulpa) behandelt. Diese Zahnpulpa besteht aus Gefäßen und Nerven, die von der Wurzelspitze in Richtung Zahnkrone verlaufen und den Zahn so mit Mineralien und Wasser versorgen. Diese Empfindungen werden vom Zahn an das Schmerz-Zentrum des Gehirns weitergeleitet und so haben heftig pulsierende Schmerzen meist ihre Ursache in der Entzündung des Zahnmarks (Pulpitis). In diesen Fällen muss eine Wurzelkanalbehandlung durchgeführt werden.

2.Ablauf einer Wurzelkanalbehandlung

Da in vielen Fällen der Zahnnerv noch Empfindungen an das Gehirn weiterleiten kann, wird vor einer Wurzelbehandlung in der Regel der Zahn betäubt (anästhesiert). Anschließend werden die Wurzelkanäle eröffnet und deren Eingänge erweitert, um diese entsprechend für eine dichte Wurzelfüllung vorbereiten und ausreichend reinigen zu können. Diese Reinigung erfolgt mit speziellen Wurzelkanalinstrumenten, die entweder manuell oder mit einem speziellen Motor verwendet werden. Wichtig ist dem Behandler hierbei, dass das gesamte entzündete Gewebe aus dem Wurzelkanal – bis hin zur Wurzelspitze – entfernt und dieser im Folgenden ausreichend erweitert werden kann,  damit das anschließend eingebrachte Medikament seine volle Wirkung entfaltet.

3. Dauer eine Wurzelkanalbehandlung

Für eine Wurzelkanalbehandlung benötigt man in der Regel zwei bis drei Termine, die in einem Abstand von 1-2 Wochen liegen. Dies hängt jedoch immer vom entsprechenden Behandlungsfall ab. In der letzten Sitzung werden die Wurzelkanäle mit einem endgültigen Wurzelfüllmaterial abgedichtet, damit keine Bakterien in den gereinigten und getrockneten Zahn gelangen können. Dieses besteht in den meisten Fällen aus einem Kunstharzgemisch, das erwärmt wird und sich so beim Einbringen in den Wurzelkanal perfekt an die Kanalwände anpassen kann. Der Zahn ist nach einer solchen Behandlung devital, d.h. dass der Patient keine Kälte oder Wärme mehr an diesem Zahn empfinden kann. Da auf der Wurzeloberfläche jedoch nach wie vor eine Wurzelhaut vorhanden ist, erkennt der Organismus diesen als körpereigen an und stößt ihn nicht ab. Somit kann ein wurzelbehandelter Zahn noch lange Zeit seine Funktion erfüllen.

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23. November 2009

Wichtige Hinweise bei überempfindlichen Zahnhälsen – Zahnarzt Würzburg

Abgelegt unter: Zahnarzt Würzburg Axel Lorke — admin @ 15:16

Liebe Patientin, lieber Patient,Zahnarztpraxis Wuerzburg
überempfindliche Zahnhälse sind nicht gleichzusetzen mit kariösen Schädigungen der Zähne. Denn häufig werden diese durch falsche Putz-und Ernährungsgewohnheiten angegriffen, so dass es zu einer höheren Reizempfindung des Zahnnervs kommt. Hiermit geben wir Ihnen einige Informationen zu dieser Problematik, damit Sie gezielt Sofortmaßnahmen ergreifen und langfristig häufige Fehler bei der Ernährung ändern können.

  • Zahnpasten, die eine aufhellende Wirkung haben, beinhalten Putzkörper, die den Schmelz schädigen können. Verwenden Sie deshalb Zahnpasten speziell für empfindliche Zähne, wie z.B. Elmex sensitiv® oder Sensodyne®.
  • Beim Putzen sollten Sie darauf achten, keinen allzu hohen Druck auszuüben, da auch hierdurch der Schmelz angegriffen werden kann.
  • Zahnbürsten mit einem weichen Bürstenfeld oder elektrische Zahnbürsten sind für empfindliche Zahnhälse am besten geeignet, da sie im Vergleich zu Zahnbürsten mit harten Borsten eine wesentlich schonendere Reinigung des Zahnes erreichen.
  • Saure Getränke, wie z.B. Apfelsaft, Orangensaft, Grapefruitsaft, Kaffee oder Wein lösen die oberste Schicht des Zahnes an. Putzen Sie deshalb erst nach ca. einer halben Stunde die Zähne, um diese nicht zu schädigen.
  • Eine Intensivkur können Sie durch Auftragen von Elmex gelée erzielen. Tragen Sie zwei Wochen lang das Gel vor dem zu Bett gehen auf die empfindlichen Zahnhälse auf. Dadurch wird die Schmelzoberfläche mit Fluorid angereichert und die Überempfindlichkeit der Zähne wird gelindert.

Wir wünschen Ihnen eine gute Heilung!

Zahnarztpraxis Wuerzburg

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Aufklärungsbogen für die Extraktion von Weisheitszähnen – Zahnarzt Würzburg

Abgelegt unter: Zahnarzt Würzburg Axel Lorke — admin @ 15:08

Sehr geehrter Patient, sehr geehrte Patientin,
Weissheitszaehneda die Weisheitszähne bei vielen Patienten nicht komplikationslos durchbrechen können, wird sehr häufig zu deren Extraktion geraten. In der Regel ist der Kiefer nicht so weit entwickelt, dass sie sich problemlos in die Zahnreihe eingliedern können, und so führt dies häufig dazu, dass sie ganz im Knochen steckenbleiben (Retention) oder nur zum Teil durchbrechen (Teilretention).
Auf diesem Bogen klären wir Sie darüber auf, wie die Weisheitszahnentfernung durchgeführt wird und welche eventuellen Nebenwirkungen oder Komplikationen auftreten können.


1. Gründe für die Extraktion

  • Der Knochen bzw. die Schleimhaut in der Region des Weisheitszahnes sind stark entzündet, die Zahnfleischtaschen sind vertieft und es tritt Eiter aus (Dentitio difficilis)
  • Der Weisheitszahn hat eine Entzündung der Wurzel ausgebildet, ist von einer Zyste umgeben oder hat eine tiefe Karies, die nicht mehr mit einer Füllung versorgt werden kann
  • Die Gefahr einer Schädigung des Nachbarzahnes durch eine starke vorhandene Entzündung oder eine ungünstige Durchbruchsrichtung des Weisheitszahnes ist sehr groß
  • Der Zahn verursacht Schmerzen, die in andere Gesichtsregionen ausstrahlen können (Neuralgien)
  • Durch den Weisheitszahn entsteht ein Druck auf die Zahnreihe, wodurch der Erfolg einer vorangegangenen kieferorthopädischen Behandlung gefährdet werden kann.
  • Der Weisheitszahn stört bei einer geplanten anstehenden Behandlung (vor einer prothetischen Neuversorgung, Kieferorthopädie oder einem chirurgischen Eingriff)

2. Die Durchführung des Eingriffes:
WeissheitszaehneDie Weisheitszahnentfernung wird in der Regel in örtlicher Betäubung durchgeführt. Anschließend muss der betroffene Zahn – wenn dieser noch nicht durch die Schleimhaut durchgebrochen ist – freigelegt werden, d.h. die ihn bedeckende Schleimhaut wird eingeschnitten und über dem Kiefer abgelöst. Der Kieferknochen wird nun mit dem Bohrer abgetragen, bis der Weisheitszahn gut sichtbar vor dem Behandler liegt.
Jetzt kann dieser mit einer Zange oder einem Hebel gefasst und in einem oder mehreren Teilen entfernt werden. Die Wunde wird abschließend vernäht und im Unterkiefer in der Regel ein Medikamentenstreifen eingelegt. Da der Oberkieferweisheitszahn oft in der Nähe der Kieferhöhle zu finden ist, muss die Wundhöhle nach der Entfernung dicht verschlossen werden, um eine Entzündung der Kieferhöhle durch Eindringen von Mundhöhlenkeimen zu verhindern

3. Mögliche Komplikationen und Nebenwirkungen
Allgemeine Nebenwirkungen:
Schmerzen nach Abklingen der Anästhesie, Wangenschwellungen, sowie Nachblutungen, Schluckbeschwerden, Störungen der Wundheilung, leichtes Fieber bis 38,5° oder eine Kieferklemme nach der Operation klingen in der Regel nach ein paar Tagen von selbst wieder ab und sind kein Grund zur Beunruhigung. Falls diese auftreten, können sie durch geeignete Medikamente (Schmerzmittel,…) und Spüllösungen gelindert werden. Selten treten auch stärkere Nachblutungen oder Wundheilungsstörungen auf, die ggf. mit Antibiotika behandelt werden sollten. In sehr seltenen Fällen kann es – v.a. bei Patienten mit geschwächtem Immunsystem – auch zu einer Knochenentzündung kommen.

Die meisten Patienten kennen evtl. vorhandene Überempfindlichkeiten auf Betäubungsmittel oder Antibiotika. Allergische Reaktion können so nach vorheriger Absprache mit dem Patienten vermieden werden.

Bei der Operation können Nachbarzähne geschädigt oder zahntragende Knochenanteile abgebrochen werden. Durch die Entfernung von Knochensubstanz im Unterkiefer kommt es in dieser Region zu einer Schwächung desselben, was während der Operation und auch danach durch ungünstige Belastung zu einem Unterkieferbruch führen kann. Diese Komplikation heilt jedoch bei adäquater Behandlung schnell und komplikationslos wieder aus.
Außerdem kann im Unterkiefer der Zungennerv, der an der Innenseite des Unterkiefers verläuft, geschädigt werden und dadurch ein meist vorübergehendes Taubheitsgefühl der Zunge oder Geschmacksstörungen zurücklassen. Bei vollständig im Kiefer steckenden Weisheitszähnen kann bei der Entfernung außerdem der Nervkanal eröffnet und der darin befindliche Nerv geschädigt werden, was zu einem Taubheitsbefühl der Unterlippe, der Schleimhaut und der Zähne führen kann. Derartige Gefühlsstörungen können entsprechend auch durch eine Schädigung der Oberkiefernerven ausgelöst werden. Auch diese Symptome sind in der Regel vorübergehend und treten eher selten auf.

Je nach Form und Ausprägung der vorhandenen Wurzeln des betroffenen Zahnes können diese abbrechen und in die Weichteile oder – im Oberkiefer – in die Kieferhöhle abrutschen. Werden diese nicht vollständig entfernt, können Entzündungen und nachfolgende Behandlungen mit Antibiotika bzw. weitere Operationen die Folge sein.

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